Grupe Nordhorn – Lesung mit Mohamed Amjahid am 17. April, 19 Uhr

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Die Amnesty-International-Gruppe Nordhorn lädt gemeinsam mit dem Arbeitskreis Eine Welt e. V. Nordhorn in Kooperation mit der Volkshochschule Grafschaft Bentheim zu einer Lesung mit anschließender Diskussion ein. Zu Gast ist der Journalist und Buchautor Mohamed Amjahid. Die Veranstaltung findet statt am
 
 Freitag, den 17.4.2026 um 19 Uhr in der VHS, Bernhard Niehues Str. 49, Raum 115
 

Mohamed Amjahid stellt sein im September 2024 erschienenes Buch „Alles nur Einzelfälle? – Das System hinter der Polizeigewalt“ vor. Darin setzt sich der Autor kritisch mit strukturellen Problemen innerhalb der deutschen Sicherheitsbehörden auseinander. Ausgehend von repräsentativen Studien, investigativen Recherchen und persönlichen Erfahrungen beleuchtet Amjahid Themen wie rassistische und antisemitische Polizei-Chats, Machtmissbrauch im Amt, Racial Profiling sowie rechtsextreme Netzwerke innerhalb der Polizei. Sein Buch stellt die Frage, ob es sich bei entsprechenden Vorfällen tatsächlich um isolierte Einzelfälle handelt oder ob dahinter tieferliegende strukturelle Probleme stehen.
Die Lesung soll einen Raum für Information, Austausch und Diskussion bieten. Im Anschluss an die Buchvorstellung haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit dem Autor über die Inhalte des Buches sowie über Fragen zu Polizei, Demokratie und Menschenrechten zu sprechen.

Mohamed Amjahid, geboren 1988 in Frankfurt am Main, arbeitet als freier Journalist und Autor. Er schreibt unter anderem für das ZEITmagazin, den Spiegel und den WDR. Für seine journalistische Arbeit wurde er unter anderem mit dem Alexander-Rhomberg-Preis, dem Stern-Preis sowie dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Große Aufmerksamkeit erhielten auch seine Bücher „Unter Weißen“ und „Der weiße Fleck“. Amjahid lebt in Berlin.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung bei der Volkshochschule ist jedoch erwünscht, telefonisch unter 05921 8365-0 oder per E-Mail an info@vhs-nordhorn.de.

Aus organisatorischen Gründen werden Besucherinnen und Besucher zudem gebeten, möglichst auf die Mitnahme größerer Taschen, Rucksäcke oder ähnlicher Gegenstände zu verzichten, um Taschenkontrollen zu vermeiden.